Money Mindset

Money Mindset – Mehr Geld durch positive Glaubenssätze

Deine Gedanken steuern deine Gefühle und sind damit maßgeblich für dein Leben verantwortlich. Kein Wunder also, dass sich auch deine Einstellung gegenüber Geld auf deinen Kontostand auswirkt.

Wieso das so ist und wie du deine Finanzen mit dem richtigen Money Mindset positiv beeinflussen kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

Was versteht man unter Money Mindset?

Der Begriff Money Mindset ist in aller Munde. Doch was genau versteht man eigentlich unter Money Mindset?

Das Wort Mindset lässt sich grob in Einstellung oder Haltung übersetzen. Es umfasst diverse Glaubenssätze, die du dir im Laufe deines Lebens angeeignet hast und die dich als Person zu dem gemacht haben was du heute bist. Diese Glaubensätze können sowohl positiv wie auch negativ belegt sein. Sie können dich somit also positiv oder eben auch negativ beeinflussen. Mancher deiner Glaubenssätze bist du dir dabei vermutlich gar nicht bewusst.

Spricht man vom Money Mindset ist somit also deine Haltung zum Geld gemeint. Dein Money Mindset ist sozusagen die Brille, durch die du Geld, Reichtum und Finanzthemen betrachtest und damit auch unbewusst bewertest.

Dein Money Mindset ist ausschlaggebend dafür, welchen Job du wählst. Es beeinflusst dich bei Gehaltsverhandlungen sowie Investment-Entscheidungen. Es kann dich in ein Leben der Mittellosigkeit oder des Reichtums führen.

Man kann den Begriff Money Mindset demnach auch ganz frei mit finanzielles (Selbst-)Wertgefühl übersetzen.

Wie dein Money Mindset deinen Kontostand beeinflusst

Du hättest gerne mehr Geld, fühlst dich aber schon bei dem Gedanken schlecht? Du traust dich nicht nach einer Gehaltserhöhung zu fragen, da du nicht als gierig erscheinen möchtest? Du glaubst, dass reiche Menschen per se einen schlechten Charakter haben? Dann wird es dringend Zeit an deinem Money Mindset zu arbeiten!

Denn schließlich ist es nicht das Geld, das schlecht ist, sondern die Bedeutung, die du ihm zumisst!

Und Geld hat eine solch negative Einstellung ihm gegenüber doch eigentlich gar nicht verdient. Schließlich stellt Geld eine Ressource dar, mit dessen Hilfe du dir deine Wünsche und Visionen erfüllen kannst. Das dich dabei unterstützen kann dich weiterzubilden, Gutes zu tun oder auch einfach nur Materielles anzuhäufen.

Geld hilft uns dabei Dinge miteinander in Relation zu setzen. Wir kontrollieren es und geben ihm seinen Wert und damit ein Gesicht.

Leider sind jedoch besonders Frauen sind häufig von einem sehr negativen Money Mindset betroffen. Sie sind bescheiden und verkaufen sich und ihre Leistungen unter Wert. Sie haben kein gutes finanzielles Selbstwertgefühl und verdienen damit nach wie vor oft deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen. Hinzukommt, dass Frauen deutlich seltener als Männer am Kapitalmarkt investieren. Die Folgen können finanzielle Abhängigkeit sowie Altersarmut sein.

Um diesen Zustand zu ändern, gilt es zunächst die mit Geld verbundenen negativen Glaubensätze aufzulösen und ein starkes finanzielles Selbstwertgefühl zu entwickeln.

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Negative Glaubensätze entfernen

Geld allein macht nicht glücklich. Und damit sollte ein Mensch selbstverständlich niemals allein auf den Faktor Geld reduziert werden. Dennoch kann Geld dir dabei helfen deine Zukunft nach deinen Wünschen und Visionen zu formen und dir damit ein großes Stück Freiheit verschaffen.

Hältst du weiterhin an deinem Glaubenssatz fest, dass Geld schlecht ist und womöglich den Charakter verdirbt, wirst du niemals die Freiheiten erleben, die dir ein regelmäßiges und solides Einkommen bescheren können.

Ein großer Teil unserer Glaubensätze ist tief in unserem Unterbewusstsein verankert und damit maßgeblich für unser tägliches Handeln verantwortlich. Es lässt sich somit leider nicht von einem auf den anderen Tag umstürzen.

Dennoch gibt es Mittel und Wege diese Glaubensätze, die sich oft über Jahre und Jahrzehnte manifestiert haben, zu beeinflussen.

Schritt 1: Mache dir deine Glaubenssätze in Bezug auf Geld bewusst!

Nur wer weiß, was gedanklich schief läuft, kann passende Maßnahmen ergreifen. Möchtest du also Einfluss auf deine Glaubensätze nehmen, gilt es zunächst einmal dich selbst zu reflektieren.

Frage dich hierfür:

  • Welche Bedeutung hatte Geld für deine Eltern?
  • Welche Leitsätze hast du in Bezug auf Geld zuhause häufig gehört?
  • Wer hat sich in deiner Familie um die Finanzen gekümmert?
  • Wie steht dein näheres Umfeld zum Thema Geld?

Liste alle Glaubensätze – egal ob positiv oder negativ – auf. Erst wenn du erkennst, welche Prägung du in Bezug auf Geld hast, wirst du erfolgreich daran arbeiten können.

Schritt 2: Lerne deine Gedanken zu lenken

Hast du deine Glaubensätze einmal erkannt, gilt es diese umzuformulieren oder auch zu ersetzen. Nehme dir hierfür einen Glaubenssatz nach dem anderen vor und überlege sorgfältig wie du ihn für dich nutzbar machen könntest.

Folgende Beispiele können dich dabei unterstützen:

Negativer GlaubensatzPositiver Glaubensatz
Geld verdirbt den Charakter.Geld kann mich darin unterstützen, mir meine Wünsche und Visionen zu erfüllen.
Ich habe kein Geld. Ich optimiere regelmäßig meine Finanzen, um mir Ersparnisse aufbauen zu können.
Ich möchte nicht Geld-geil erscheinen. Ich möchte für meine Leistung angemessen entlohnt werden.
Das kann ich mir nicht leisten.Ich spare gezielt für meine Wünsche und Träume.
Geld macht nicht glücklich. Geld kann mir finanzielle Sicherheit bieten.
Nur Reiche investieren an der Börse.Durch gezielte Investitionen kann ich meine Ersparnisse vermehren.

Schritt 3: Manifestiere positive Glaubensätze

Du hast nun gelernt, wie du deine Glaubensätze umformulieren kannst. Nun gilt es diese zu manifestieren. Deine neuen positiven Glaubensätze müssen fest in dein Unterbewusstsein verankert werden.

Die Manifestation neuer Glaubensätze funktioniert am besten, wenn du dir regelmäßig – idealerweise täglich – Zeit für sie nimmst. Nutze dafür ruhige Momente deines Alltags und schließe einen Moment lang deine Augen. Wiederhole deine Glaubensätze dann mehrfach – gerne auch laut. Du wirst sehen – je häufiger du diese Übung durchführst – desto mehr werden sich diese neuen Glaubensätze in deinem (Unter-)Bewusstsein verankern und dich in deinem Handeln positiv beeinflussen.

Schritt 4: Übernimm Verantwortung für deine Finanzen

Du hast inzwischen deine Glaubenssätze in Bezug auf Geld identifiziert und begonnen positive Glaubensätze zu manifestieren. Im nächsten Schritt geht es nun darum Verantwortung für deine Finanzen zu übernehmen.

Mache dir dafür bewusst, dass nur du etwas an deiner finanziellen Lage ändern kannst und dass hierfür konkrete Maßnahmen ergriffen werden müssen. Verstecke dich nicht länger hinter einem niedrigen Einkommen oder geringen Kenntnissen des Kapitalmarktes und komme ins Handeln.

Schritt 5: Bilde dich zum Thema Geld weiter

Wenn es um das Thema Vermögensaufbau geht, ist finanzielle Bildung das A&O. Langfristig betrachtet ist es nämlich nicht dein Gehalt, das dich reich macht, sondern das Geld, das du nicht ausgibst. Hast du dies einmal verstanden, steht deinem Vermögensaufbau nichts mehr im Wege.

Je mehr du über das Thema Finanzen lernst, desto besser wirst du mit deinem Geld haushalten kernen und deine Ersparnisse sinnvoll investieren können.

Schritt 6: Optimiere deine Finanzen

Vielleicht hast du dich inzwischen zum Thema weitergebildet und erkannt, dass du deine Finanzen optimieren solltest. Deine positiven Glaubensätze werden dich dabei mental unterstützen Finanzielles nun endlich fest in die Hand zu nehmen. Du wirst sehen: Finanzorganisation kann wirklich viel Spaß machen. Ordnung im Kopf, sorgt dabei auch für Ordnung auf dem Bankkonto.

Schritt 7: Habe Geduld

Wer sich mit dem Thema Money Mindset befasst, stößt schnell auf eine ganze Reihe von Versprechungen. So prophezeien manche Gurus schnell hohe Einnahmen, die unmittelbar privaten und beruflichen Erfolg nach sich ziehen.

Lass dich von solchen Versprechungen nicht in die Irre führen und zahle kein Geld für Kurse oder Coachings, die das schnelle Geld versprechen. Die Etablierung eines positiven Money Mindsets braucht Zeit, ebenso wie der Aufbau von Ersparnissen. Von Kursen, die dir etwas anderes weis machen wollen, profitieren finanziell in erster Linie die Kursersteller.

Geduld ist der Schlüssel zu Fortschritt und dauerhaftem Wandel. Setze dich deshalb nicht unter Druck und erwarte keine Wunder.

Mit einem positiven Money Mindset in eine finanziell abgesicherte Zukunft

Der Begriff Money Mindset beschreibt die Einstellung, die du gegenüber Geld hast. Ist deine Einstellung negativ, so wirkt sich dies nachteilig auf deine finanzielle Zukunft aus. Du stehst dir hinsichtlich deiner Finanzen selbst im Weg und begrenzt dich gedanklich durch deine negativen Glaubensätze.

Um ein positives Money Mindset zu entwickeln gilt es dir deine Glaubensätze bewusst zu machen und diese aktiv umzuformulieren oder zu verändern. Ist dir dieser Schritt einmal gelungen, wirst du die Notwendigkeit erkennen Verantwortung für deine finanzielle Situation zu übernehmen und deine Finanzen zu optimieren. Bringst du außerdem noch eine ordentliche Portion Geduld mit, wirst du dich langfristig einer besseren finanziellen Situation erfreuen können.

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