Passiv Geld verdienen

Passives Einkommen: 30 Strategien zum passiv Geld verdienen

Ohne jegliche berufliche Verpflichtungen die Welt erkunden: Das klingt fast zu schön um wahr zu sein.

Wäre da doch bloß das liebe Geld nicht, das die meisten von uns verdienen müssen, um sich derartige Träume erfüllen zu können.

Die scheinbar einfach Lösung für dieses Problem ist der Aufbau eines passiven Einkommens. Das bedeutet, dass du Geld verdienst ohne etwas dafür tun zu müssen.

Tatsächlich kann dich ein passives Einkommen finanziell absichern und dir gewisse Freiheiten verschaffen. Doch ist es wirklich möglich ausschließlich von passiven Einkommensquellen zu leben?

Wir erklären was genau passives Einkommen eigentlich ist und zeigen dir 30 Strategien auf, mit deren Hilfe auch du dir passive Einkommensquellen aufbauen kannst.

Was ist passives Einkommen?

Viele Menschen verstehen unter dem Begriff passives Einkommen regelmäßige Einkünfte, die sich ohne aktive Arbeit von allein generieren. Sie träumen also buchstäblich davon im Schlaf Geld zu verdienen.

Grundsätzlich ist diese Definition nicht ganz falsch. Denn tatsächlich verschaffen passive Einkommensquellen ihren Besitzern regelmäßig Geld, ohne dass diese unmittelbar zuvor einen Arbeitsaufwand geleistet haben müssen. 

Hier wird jedoch gerne übersehen, dass der Aufbau von passiven Einkommensströmen zunächst sehr viel Zeit, Arbeit und auch Geld kosten kann, bis sich nennenswerte passive Einkünfte erzielen lassen.

Die Einnahmen, die aus passiven Einkommensquellen stammen, stehen also in keinem klaren Verhältnis zwischen Zeitaufwand und Ertrag.

Während das (aktive) Einkommen, das du in einem regulären Job erhältst, stets im Verhältnis zu deiner tatsächlich geleisteten Arbeitszeit steht, geschieht der Aufbau passiver Einkommensquellen zunächst unentgeltlich. Der im Anschluss aus diesen Einkommensquellen gezogene Ertrag kann je nach Quelle stark variieren und muss nicht zwingend der zuvor geleisteten Arbeit entsprechen.

Das bedeutet, dass es beim Aufbau passiver Einkommensquellen keine Garantie dafür gibt, dass sich der Aufwand finanziell tatsächlich lohnt. 

Gelingt es jedoch eine erfolgreiche Quelle passiven Einkommens zu erschließen, so kann der daraus gezogene Gewinn die Kosten für die dafür geleistete Arbeit weit übersteigen.

Was ist aktives Einkommen?

Unter aktivem Einkommen versteht man die Einkünfte, die sich durch unmittelbar zuvor geleistete Arbeit erzielt lassen.

Diese Einkünfte werden im Verhältnis zur absolvierten Arbeitszeit ausgezahlt. Dein aktives Einkommen entspricht also der Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden x deinem Stundenlohn.

Wie passive Einkommensquellen erschließen?

Es gibt unterschiedliche Strategien, um passive Einkommensquellen zu generieren. Für einige dieser Strategien ist ein gewisses Startkapital notwendig. Andere Strategien kommen mit geringem finanziellem Aufwand aus, bedeuten dafür jedoch häufig deutlich mehr Arbeit. 

Grundsätzlich ist es deshalb sinnvoll sich für eine Strategie zu entscheiden, die sich nach deren Aufbau leicht automatisieren lässt und keinen allzu hohen Aktualisierungs- oder Wartungsaufwand bedeutet. 

Die folgenden 30 Strategien sind für den Aufbau eines passiven Einkommens denkbar.

Geld fliegt aus Dose

Passives Einkommen generieren: X Strategien zum passiv Geld verdienen

1. Schreibe ein eBook

Ein Buch zu schreiben ist eine klassische Form des passiven Einkommens.

Während Autoren früher davon abhängig waren, ob ein Verlag sich ihres Werkes annimmt und dieses publiziert, ist die Schwelle zur Veröffentlichung von Büchern im Zuge der Digitalisierung deutlich gesunken. Anbieter wie Amazon ermöglichen es inzwischen nämlich auch Laien selbstgeschriebene Bücher als eBooks zu publizieren.

Bevor sich damit die ersten passiven Einnahmen generieren lassen ist natürlich viel Kreativität und Arbeit erforderlich. 

Wem es dabei an Kreativität für Belletristik mangelt, der mag vielleicht ein Sachbuch über ein Nischenthema seiner Wahl schreiben. Abnehmer gibt es nämlich wirklich für jedes Thema – ob es nun Angeln, Segeln oder Hamsterzucht ist.

Keine Produkte gefunden.

2. Schreibe einen Blog

Blogs sind nach wie vor beliebte Quellen passiven Einkommens.

Dies liegt in erster Linie daran, dass sich das Einkommen über einen Blog unkompliziert diversifizieren lässt. Es also verschiedene Möglichkeiten gibt, über einen Blog passiv Geld zu verdienen.

So lassen sich Blogs etwa mit Affiliate Marketing, Anzeigenwerbung, gesponserten Beiträgen, eigenen Produkten oder Email-Marketing monetarisieren. Baust du jede dieser Strategien gut aus, so kannst du mit einem Blog langfristig durchaus einen vier- bis sogar fünfstelligen Betrag monatlich verdienen.

3. Erstelle eine Nischenseiten

Nischenseiten können eine sehr gute Strategie für den Aufbau von passivem Einkommen sein.

Bei einer Nischenseite handelt es sich um eine Website zu einem speziellen Thema. Auf dieser Website können dann zum Thema passende Produkte über Affiliate Links beworben werden. empfohlen werden. Erwirbt ein Website-Besucher eines der beworbenen Produkte, so erhält der Website-Betreiber eine Provision.  

Nischenseiten sind eine gute Möglichkeit, um online passiv Geld zu verdienen. Je nach inhaltlicher tiefe der Website können sie langfristig ein drei- oder sogar vierstelliges passives Einkommen abwerfen. Um dies zu erreichen ist natürlich erst einmal Vorarbeit und Zeit notwendig.

Wer nach einer konkreten Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Erstellung von Nischenseiten sucht, ist mit der Affiliate School Master Class von Christopher Hauffe gut bedient. Durch die detaillierte Beschreibung jeden einzelnen Schrittes, ist es auch für Laien möglich eine professionelle Nischenseite zu erstellen und damit ein passives Einkommen zu generieren. 

4. Melde deine Veröffentlichungen bei der VGWort

Die Verwertungsgesellschaft Wort hat den Anspruch Urhebern bzw. Autoren von Sprach,- und Textwerken eine Vergütung zu zahlen.

Betreibst du also einen Blog oder hast ein Buch oder einen Artikel geschrieben, so kannst du hierfür unter Umständen Tantiemen erhalten.

Damit ein Text jedoch überhaupt in Betracht für eine Vergütung kommen, müssen einige Kriterien erfüllt werden. Treffen diese Kriterien nicht zu, so kannst du für deine Veröffentlichungen auch kein Geld erhalten.

So muss etwa ein Onlinetext mindestens 1.800 Zeichen lang sein und im Jahr mindestens 1.500 mal aufgerufen worden sein. Die Anzahl der Zugriffe muss über Zählermarken der VG-Wort erfasst worden sein.

Erfüllen deine TExte diese Anforderungen, so erhältst du jährlich eine Ausschüttung in Höhe von rund 45 Euro pro Text.

5. Starte einen YouTube-Kanal

Auch mit einem YouTube Kanal lässt sich passiv Geld verdienen. Doch auch hierfür ist zunächst eine Menge Vorarbeit notwendig.

Um in das YouTube-Partnerprogramm aufgenommen zu werden und vor einem jeden Video Werbung schalten zu können, benötigt dein Kanal nämlich mindestens 1.000 Abonnenten , die sich innerhalb der letzten 12 Monate mindestens 4.000 Stunden lang deine Videos angesehen haben (4.000 h Watchtime). Mit zwei YouTube-Videos allein ist das nicht getan.

Zusätzlich zum YouTube Partnerprogramm kannst über einen YouTube-Kanal auch mit Affiliate Marketing passiv Geld verdienen. Hierzu solltest du Affiliate Links zu den im Video vorgestellten Produkten oder Dienstleistungen in der Videobeschreibung veröffentlichen.

Ähnlich wie mit einem Blog lässt sich auch mit einem guten YouTube Kanal ein monatliches passives Einkommen in drei- oder vierstelliger Höhe generieren.

Mit YouTube Geld verdienen ohne eigene Videos

6. Betreibe Email-Marketing

Auch über Email Marketing lässt sich ein passives Einkommen generieren.

Dazu gilt es jedoch zunächst eine Email-Liste aufzubauen. Email-Listen lassen sich am besten über sogenannte Freebies aufbauen.

Als Freebie bezeichnet man eine kostenlose Check-Liste oder ein kostenloses Infoprodukt, das man sich im Tausch gegen die eigene Email-Adresse herunterladen kann.

Bevor du also mit Email-Marketing beginnen kannst, musst du zuerst ein Freebie erstellen und dies über eine Landing Page zugänglich machen.

Neben der Landing Page benötigst du einen Email-Marketing-Anbieter, dessen Service du mit der Landing Pageverknüpfst. Als E-Mail Marketing Anbieter eignen sich Convert Kit, KlickTipp oder Quentn sehr gut.

7. Affiliate Marketing

Wer auf Social Media Kanälen viele Follower hat, sollte unbedingt über Affiliate Marketing nachdenken.

Bei Affiliate Marketing handelt es sich um Empfehlungsmarketing, in dessen Rahmen du Produkte empfiehlst. Kauft einer deiner Follower dieses Produkt, so erhältst du eine Provision.

Um mit Affiliate Marketing Geld zu verdienen, gilt es die in Stories, Reels oder Fotos vorgestellten Kleidungsstücke und Produkte mit sogenannten Affiliate Links zu verlinken.

Damit du deine Provision erhältst, muss einer deiner Follower über den von dir zur Verfügung gestellten Link kaufen.

Affiliate Marketing ermöglicht es auch all jene, die bisher noch keine großer Followerschaft haben, langfristig ein drei- bis vierstelliges passives Nebeneinkommen aufbauen. Wie genau das funktioniert erklärt Affiliate-König Ralf Schmitz in seinem Online-Kurs VIP Affiliate Club Schritt für Schritt. 

8. Empfehle Produkte auf Pinterest

Auch mit Pinterest kannst du passiv Geld verdienen.

Hierzu gilt es Pins über Affiliate-Links direkt mit einem Online-Shop zu verknüpfen, mit dem du zuvor eine Werbepartnerschaft geschlossen hast.

Wenn du erfahren möchtest wie du mit der Empfehlung deiner Lieblingsprodukte über Pinterest passiv Geld verdienen kannst, lohnt sich das eBook Pin dich reich.  

9. Nutze Display Ads

Du betreibst einen Blog oder eine Website? Dann kannst du mit Display Ads passiv Geld verdienen.

Bei Anbietern wie Google AdSense, Ezoic oder AdThrive kannst du deine Website als Werbefläche anbieten. Gezahlt wird hier in der Regel Per-view. Sieht also ein Websitebesucher die ausgespielte Werbung, verdienst du vollkommen passiv Geld.

10. Erstelle einen Online Kurs

Bist du Experte auf einem bestimmten Gebiet? Dann könntest du dein Wissen in einem Online Kurs weitergeben.

Plattformen wie Digimember, Teachable oder Spreadmind machen das Aufbereiten von Wissen heute kinderleicht. 

Was du dafür tun musst? Deine Inhalte in Videos und Texten sorgfältig aufbereiten.

Den Verkauf sowie die Bewerbung deines Online Kurses über Affiliates übernimmt die Online Verkaufsplattform Digistore24 schnell und unkompliziert.

Hast du deinen Online Kurs also einmal erstellt, kannst du ihn beliebig häufig verkaufen und generierst dir damit dauerhaft ein passives Einkommen.

11. Verkaufe digitale Produkte auf Etsy

Selbst erstellte digitale Produkte lassen sich auch über Etsy verkaufen. Dafür musst du noch nicht einmal einen Online Kurs erstellen.

Kreativ gestaltete Vorlagen für Einladungen, Stundenpläne oder Kalender erfreuen sich auf Etsy nämlich großer Beliebtheit. Auch hier gilt: Einmal erstellt, lassen sich deine Produkte vollkommen automatisiert mehrfach verkaufen.

Etsy ist damit eine wirklich tolle Plattform, mit der sich unkompliziert passiv Geld verdienen lässt.

12. Verkaufe T-Shirt Designs

Auch mit dem Verkauf von T-Shirt-Designs lässt sich ein passives Einkommen aufbauen. Plattformen wie beispielsweise Spreadshirt machen dies unkompliziert möglich.

Um mit dem Verkauf von T-Shirt-Designs erfolgreich zu sein, solltest du selbstverständlich kreativ sein. Nur kreative und ungewöhnliche Designs lassen sich auf Druckplattformen wirklich gut verkaufen.

Zusätzlich solltest du eine Nische wählen, die sehr nachgefragt, jedoch noch nicht übersättigt ist. Je mehr Mitbewerber es in deinem Bereich gibt, desto schwieriger wird es werden dir mit T-Shirt-Designs ein nennenswertes passives Einkommen aufzubauen.

13. Verkauf von Stockfotos

Fotografierst du gerne? Dann kannst du dir mit dem Verkauf von Fotos ein passives Einkommen aufbauen.

Es gibt inzwischen viele Online-Plattformen, über die Bilder und Grafiken zum An- und Verkauf angeboten werden können. Adobe Stock, Alamy, iStock und Shutterstock sind unter diesen Plattformen wohl die bekanntesten.

Ist der Upload der Bilder erst einmal erfolgt kümmern sich die Plattformen um den Verkauf und schütten Gewinnbeteiligungen an dich aus. Die hochgeladenen Fotos werden damit zu einer Quelle passiven Einkommens.  

Um mit Stockfotos passiv Geld verdienen zu können, solltest du über eine große Anzahl qualitativ hochwertier Bilder verfügen. Ein attraktives passives Einkommen lässt sich meist ab einer Anzahl von mindestens 1.000 Fotos erzielen.

Um dein Einkommen zu diversifizieren, biete deine Bilder auf mehreren Stockfotoplattformen zum Kauf an.

Passiv Geld verdienen mit Stockfotografie

14. Nutze Clickasnap

Clickasnap ist eine Online-Foto-Plattform, die es ermöglicht selbstgemachte Fotos hochzuladen und mit anderen zu teilen.

Im Gegensatz zu Stockfoto-Plattformen, bietet Clickasnap die hochgeladenen Fotos nicht zum Verkauf an, sondern zahlt seinen Nutzern Geld, sobald deren Fotos Klicks von anderen Nutzern erhalten.

Pro qualifizierter Ansicht werden dem Nutzer hier 0,4 € gutgeschrieben.

Im Gegensatz zu Social Media Plattformen wie Facebook oder Instagram erhebt Clickasnap keinen Anspruch auf Bildrechte, so dass die geteilten Fotos offiziell im Besitz des Urhebers verbleiben. Aus diesem Grund können eigene Bilder hier sogar zu einem selbst festgelegten Preis vertrieben werden können.

Clickasnap ist aus diesem Grund eine tolle Alternative zu Stockfotoplattformen und kann zu einer Quelle passiven Einkommens werden.

15. Verkaufe Fußbilder

Wer keine Berührungsängste mit der Fetischszene hat, kann Bilder seiner Füße verkaufen.

Je nach Inszenierung deiner Füße, zahlen Fußfetischisten für Fußbilder nämlich gerne schon einmal ein paar Euro mehr.

Bilder von Füßen werden jedoch nicht nur in der Fetischszene nachgefragt. Es gibt auch viele Werbetreibende, die Bilder von Füßen für medizinische Werbeprospekte oder ähnliches benötigen.

Um den Preis für deine Fußbilder selber festlegen zu können, solltest du die Bilder über Etsy oder Clickasnap vertreiben.

16. Verdiene passiv Geld mit Spotify

Du bist Musiker oder möchtest gerne einen Podcast starten? Dann kannst du auch mit Spotify passiv Geld verdienen.

Alles was du hierfür benötigst ist ein wenig Kreativität sowie eine Spotify Premium Lizenz.

Alle auf Spotify eingestellten Stücke – ob nun Musik oder Podcast – müssen eine Mindestlänge von 30 Sekunden haben und ebenso lange angehört werden, bevor du eine Gutschrift erhältst. 

Ähnlich wie bei anderen Plattformen auch zählen bei Spotify die Anzahl der generierten Klicks. Je mehr Klicks du erhältst, desto höher steigst du im Beliebtheitsranking. Dies wiederum führt dazu, dass du schneller gefunden wirst und du durch höhere Klickzahlen auch höhere passive Einnahmen generierst.  

17. Installiere Honeygain

Honeygain ist eine App mit der du vollkommen passiv Geld verdienen kannst.  Ist die App einmal auf Handy (Android), Tablet oder PC installiert, sorgt sie dafür, dass die nicht verbrauchte Bandbreite deiner Internetverbindung Unternehmen für Forschungszwecke zugutekommt.

Das Teilen deiner Verbindung schränkt dabei deine eigene Internetnutzung nicht ein. Denn tatsächlich wird nur selten das volle Potential einer Verbindung genutzt. 

Honeygain erfasst dabei auch KEINE personenbezogenen Daten. Alle Verbindungen werden verschlüsselt und auch greift die App niemals auf deine persönliche Festplatte zu.

Honeygain ist damit die beste App mit der sich passiv Geld verdienen lässt.

Auch mit Honeygain lässt sich passives Einkommen aufbauen

18. Amazon FBA

Das Programm Amazon FBA (Fulfillment by Amazon) bietet jedem die Möglichkeit eigene Produkte über Amazon zu verkaufen.

Amazon übernimmt dabei die logistische Auftragsabwicklung. Das bedeutet, dass Lagerung, Versand, Retouren und Kundenbetreuung über Amazon abgewickelt werden.

Als Händler entfällt für dich damit der physische Kontakt zum Kunden. Du musst dich einzig und allein um die Beschaffung der Ware kümmern. Damit eignet sich Amazon FBA durchaus zum Aufbauen eines passiven Einkommens.

19. Dropshipping

Auch über Dropshipping lassen sich passive Nebeneinkünfte erzielen. Hierzu musst du zunächst einen eigenen Online-Shop eröffnen, über den du dann Produkte anderer Händler verkaufen kannst.

Während Waren in der Regel vom Großhändler zum Händler verschickt werden, von wo aus sie dann ihren Weg zum Kunden finden, wird beim Dropshipping (Direkthandel) auf diesen Zwischenschritt verzichtet. Das bedeutet, dass du als Dropshipper (Online-Shop-Betreiber) als Bindeglied zwischen Großhandel und Endverbraucher dienst, die Ware aber den direkten Weg vom Großhändler zum Kunden findet. 

Da sich die dafür erforderlichen Prozess (Aufnehmen und Weiterleiten von Bestellungen) vollständig automatisieren lassen, kann ein solcher Online-Shop mit der Zeit vollkommen selbständig laufen und dir damit ein dauerhaftes passives Einkommen bescheren.

20. Network Marketing

Network-Marketing ist eine Form des Direktvertriebs, in dessen Rahmen du versuchen musst dir ein Netzwerk aus Vertriebspartnern aufzubauen. 

Wer mit Network Marketing startet, beginnt zunächst als Vertriebler bestimmte Produkte wie etwa Tupperware zu verkaufen. Gelingt es im Zuge der Verkaufsaktivitäten weitere Kunden als Vertriebspartner zu gewinnen, die wiederum Produkte an andere Kunden verkaufen, so verdient der werbende Vertriebler an jedem Verkauf der gewonnenen Vertriebspartner eine Provision.

Je größer das aufgebaute Netzwerk an aktiven Vertriebspartnern wird, desto höher fallen die daraus generierten passiven Einkünfte aus. 

Viele seriöse Unternehmen setzen seit vielen Jahren auf Network Marketing und haben ein Auge darauf, dass sich dabei kein Schneeballsystem entwickelt. So schränken sie beispielsweise die Anzahl der angeworbenen Vertriebspartner ein, an deren Verkäufen mitverdient werden darf.

Leider gibt es hier jedoch viele schwarze Schafe, für deren Vertriebsprogramme zunächst hohe Anfangsinvestitionen getätigt werden müssen. So fallen hier oft noch vor Antritt der Tätigkeit Kosten für Schulungen, für Mindestabnahmemengen der Ware oder Lizenzgebühren an. Von solchen Programmen ist eher abzuraten, da hierbei schnell die Gefahr besteht, Verluste zu machen. 

21. Vermiete dein Auto

Besitzt du ein Auto? Dann könntest du durch die Vermietung deines Autos passiv Geld verdienen.

Portale wie Getaround.com und Snappcar.de übernehmen für dich die Vermittlung. Die Registrierung läuft schnell und unkompliziert. Wie viel Geld du mit deinem Wagen verdienen kannst hängt stark vom Alter und vom Komfort deines Fahrzeugs ab.

22. Biete dein Auto als Werbefläche an

Das eigene Auto als Werbefläche zur Verfügung stellen ist eine weitere Möglichkeit, um ein passives Einkommen aufzubauen.

Hiermit lassen sich monatlich durchaus bis zu 360 Euro hinzuverdienen.

Die Folierung mit Werbung erfolgt durch die Anbieter wie Carexy oder  Money Car kostenlos. Da die Folie den Lack des Wagens nicht beschädigt, ist hier auch keine Wertminderung zu befürchten.

Du verdienst passiv Geld sobald du mit deinem Auto unterwegs bist.

23. Vermiete deine Wohnung oder ein Zimmer

Wer für längere Zeit verreist oder generell ein Zimmer frei hat, kann mit der eigenen Wohnung passiv Geld verdienen.

Dies funktioniert besonders gut in Städten in denen regelmäßig Messen stattfinden. Zur Messezeit sind Hotelzimmer meist überteuert oder ausgebucht. Viele Messebesucher suchen deshalb nach Übernachtungsmöglichkeiten. 
Plattformen wie AirBnB machen die Vermietung unkompliziert möglich. Deine Wohnung wird somit zu einer Quelle passiven Einkommens.

24. Kaufe und vermiete Wohnimmobilien

Um Wohnimmobilien kaufen zu können ist ein gewisses Eigenkapital oder die Aufnahme eines Kredits notwendig. Verfügst du über dieses Kapital oder bist du bereit einen Kredit aufzunehmen, so kannst du dir mit einer solchen Investition ein attraktives passives Einkommen aufbauen.

Um hier garantiert einen positiven Cash-Flow zu generieren, solltest du idealerweise in ein Mehrfamilienhaus mit sechs oder mehr Einheiten investieren. Nur damit kannst du sicherstellen, dass dir nach Abzug aller anfallenden Kosten und Steuern von der eingehenden Kaltmiete ein Überschuss bleibt.

Beim Kauf einer Immobilie als Mietobjekt sollte dein Fokus unbedingt auf der Objektbewertung liegen. Denn nur durch Kauf von qualitativ hochwertigen Häusern, lässt sich das gewünschte passive Einkommen gewährleisten. Erwirbst du hingegen ein Haus, für das regelmäßig hohe Instandhaltungskosten anfallen, gefährdest du einen möglichen Überschuss und zahlst im schlimmsten Fall noch drauf.

25. Kaufe und vermiete Garagen oder Stellplätze

Besonders in Städten kannst du dir mit dem Kauf von Garagen oder Stellplätzen ein passives Einkommen aufbauen.

Denn aufgrund des Mangels an Parkplätzen sind Mieter*innen hier bereit für eine Garage oder einen Stellplatz hohe Preise zu bezahlen. Dieser Umstand allein ermöglicht dir also eine hohe Rendite.

Der Kauf einer Garage oder eines Stellplatzes birgt nur wenig Risiko. Da die Investitionskosten geringer sind und keine oder nur geringfügige Instandhaltungskosten anfallen, fallen mögliche Leerstände nicht so sehr ins Gewicht.

Die Vermietung von Garagen und Stellplätzen stellt somit eine attraktive Quelle passiven Einkommens dar.

26. Lege dein Geld auf einem Sparbuch an

Du möchtest kein Risiko eingehen und dich zunächst nur mit Kleinvieh zufrieden geben? Dann könntest du deine Ersparnisse auf deinem Sparbuch anlegen. Auf einem Sparbuch erhältst du für deine Ersparnisse immerhin Zinsen.

Leider sind die Zinssätze in den vergangenen Jahren derart in den Keller gegangen, dass sie die Inflation nicht mehr ausgleichen können. Deine Ersparnisse auf einem Sparbuch anzulegen ist somit keine erfolgsversprechende Quelle passiven Einkommens.

27. Lege dein Geld auf einem Tagesgeldkonto an

Ein Tagesgeldkonto ähnelt einem Sparbuch sehr. Du kannst auf dein Tagesgeldkonto weder mit deiner EC-Karte zugreifen, noch kannst du Einzugsermächtigungen von diesem Konto aus erteilen.

Auch werden dir hier geparkten Ersparnisse verzinst. Du erhältst auf deinem Tagesgeldkonto heute einen geringfügig höheren Zinssatz als dies beim Sparbuch der Fall ist.

Doch auch hier sind die Zinssätze gering, so dass sich ein Tagesgeldkonto maximal für die Verwahrung deines Notgroschens eignet. Ernstzunehmende passive Einkünfte wirst du hier nicht erhalten.

28. Lege dein Geld in ETFs an

Bei den sogenannten „Exchange-Traded Funds“ (ETFs) handelt es sich meist um Indexfonds.

Eine Investition in ETFs hat für dich den Vorteil, dass sie ausgesprochen günstig und flexibel ist. Da ein Indexfonds einen Aktienindex abbildet, in dem sich idealerweise eine ganze Reihe unterschiedlicher Wertpapiere aus unterschiedlichen Branchen befinden, ist das Anlagerisiko hier vergleichsweise gering.

Es gibt sowohl ausschüttende ETFs wie auch thesaurierende ETFs. Investierst du in ausschüttende ETFs erhältst du in regelmäßigen Abständen Gewinnausschüttungen (Dividenden). Bei thesaurierenden ETFs werden deine Gewinne automatisch dem Anlagebetrag hinzuaddiert. Du profitierst damit vom Zinseszins.

Eine Investition in ETFs ist sinnvoll, wenn du Geld für die Zukunft zurücklegen möchtest. In diesem Fall solltest du einen ETF-Sparplan erstellen und dich deines ständig wachsenden Vermögens erfreuen.

ETF-Sparpläne kannst du kostenlos bei Trade Republic anlegen.

29. Lege dein Geld in dividendenstarke Aktien an

Eine klassische Quelle für passives Einkommen sind Dividenden (Gewinnausschüttungen) aus Wertpapierbesitz. Voraussetzung hierfür ist jedoch ein vorangegangenes Investment in ausschüttende Aktien.

Eine Investition in Aktien kann langfristig zu einem Vermögenszuwachs und regelmäßigen passiven Einnahmen in Form von Dividenden führen.

Jedoch birgt die Investition in Aktien Gefahren: Plötzliche Kursschwankungen können die getätigte Investition gefährden. Eine Investition in Wertpapiere bedeutet somit eine Quelle passiven Einkommens mit geringem Aufwand, die jedoch ein höheres Risiko birgt.

Um dieses Risiko zu mindern, solltest du deine Ersparnisse auf unterschiedliche Aktien unterschiedlicher Unternehmen und Branchen verteilen

30. Betreibe Bitcoin Mining

Auch mit Bitcoin Mining lässt sich ein passives Einkommen aufbauen. Als Bitcoin Mining bezeichnet man die Gewinnung der Kryptowährung Bitcoin.

Auch wenn sich das Bitcoin Mining automatisieren lässt und nicht all zu viel Arbeit bedeutet, so ist die erforderliche Hardware sowie der durch das Mining verursachte Stromverbrauch sehr teuer. Hinzukommt, dass der Bitcoin hinsichtlich seines Werts starken Schwankungen unterliegt.

Als Quelle passiven Einkommens ist Bitcoin Mining deshalb für Privatpersonen nur eingeschränkt empfehlenswert. 

Bitcoin Mining, um passiv Geld zu verdieneb

Das solltest du zum passiven Einkommen wissen

Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, um passives Einkommen zu generieren. Die meisten von Ihnen setzen im Vorfeld viel Arbeit oder ein gewisses Startkapital voraus. 

Nur wenige Quellen passiven Einkommens sind dauerhaft sicher und werfen schnell und einfach gleichbleibend hohe Einkünfte ab. Um von passiven  Einkünften dauerhaft den eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können,  ist deshalb eine regelmäßige Pflege und ein weiterer Ausbau der vorhandenen Einkommensquellen notwendig. Nur so lässt sich mit viel Geduld dauerhaft die finanzielle Freiheit erreichen. 

Vor- und Nachteile von passivem Einkommen

Vorteile eines passiven Einkommens

Es passives Einkommen hat eine Menge Vorteile. Diese Vorteile treten jedoch meist erst dann ein, wenn die passiven Einkommensquellen regelmäßige Einkünfte abzuwerfen beginnen.

Nachteile eines passiven Einkommens

Wie alles im Leben hat auch ein passives Einkommen Nachteile. Bevor du also viel Zeit und Energie in die Generierung passiver Einkommensquellen steckst, solltest du dir dieser Nachteile bewusst sein:

  • keine Planungssicherheit – es gibt keine Garantie, dass sich angemessene Einkünfte erwirtschaften lassen 
  • die Einkünfte können je nach Einkommensquelle stark variieren
  • es ist viel Zeit, Arbeit und Geduld notwendig, um ein passives Einkommen zu generieren und dieses Einkommen aufrechtzuerhalten. 
  • passives Einkommen ist nie zu 100 Prozent sicher
  • Quellen passiven Einkommens können unter Umständen viel Verwaltungsaufwand bedeuten.

Passiv Geld verdienen: Für wen geeignet?

Ein zusätzliches Einkommen, das sich aus einer passiven Einkommensquelle erschließt, ist wohl für jeden interessant.

Egal, ob Schüler*in, Student*in, Angestellte*r oder Selbständige*r. Es fördert die finanzielle Sicherheit und schafft langfristig mehr Freiheiten.

Da der Gewinn aus passiven Einkommensquellen jedoch nur schlecht planbar und damit keinesfalls sicher ist, sollten vor allem Angestellte hier auf keinen Fall alles auf eine Karte setzen und frühzeitig einen möglicherweise sicheren Job kündigen. Erst wenn das passive Einkommen sich gefestigt hat und regelmäßig einen ausreichend hohen Betrag einbringt, kann und sollte über ein Ausscheiden aus einem Angestelltenverhältnis nachgedacht werden.

Passives Einkommen versteuern

Wer beginnt sich ein passives Einkommen aufzubauen, sollte im Hinterkopf haben, dass auch diese Einnahmen steuerlich geltend gemacht werden müssen. Für viele Tätigkeiten lohnt sich hier die Anmeldung eines Gewerbes.

Bei Unsicherheit, wie die passiven Einnahmen zu versteuern sind, können die Finanzämter beratend zur Seite stehen.

Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich passiv Geld verdienen?

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten um passiv Geld zu verdienen, die folgenden sind am erfolgversprechendsten:
1. Schreibe ein eBook
2. Schreibe einen Blog
3. Erstelle eine Nischenseite
4. Betreibe Affiliate Marketing
5. Betreibe Email-Marketing
6. Erstelle einen Online-Kurs
7. Verkaufe digitale Produkte auf Etsy
8. Verkaufe Stockfotos
9. Starte ein Dropshipping Business
10. Vermiete dein Auto
11. Fahre Autowerbung
12. Vermiete ein Zimmer
13. Vermiete Garagen
14. Investiere in dividendenstarke Aktien
15. Investiere in ETFs

Was ist das beste passive Einkommen?
Das beste passive Einkommen generiert sich ohne großen Zeitaufwand. Die folgenden Quellen passiven Einkommens kommen dafür infrage:

1. Fahre Autowerbung
2. Melde Online Publikationen bei der VG Wort
3. Investiere in Aktien

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2 Kommentare zu „Passives Einkommen: 30 Strategien zum passiv Geld verdienen“

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